Die IT-Kompetenz der Technische Universität Darmstadt hat in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern die gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats überzeugt. Im Oktober 2007 wählte das Gremium bundesweit 21 Graduiertenschulen und 20 Exzellenzcluster sowie sechs Zukunftskonzepte zur finanziellen Förderung aus, darunter die „Graduate School of Computational Engineering – Beyond Traditional Sciences“ der TU Darmstadt. Diese wird nun fünf Jahre lang mit jährlich einer Million Euro unterstützt.
Die Graduate School of Computational Engineering befasst sich mit computergestützter Modellierung, Analyse, Simulation und Optimierung. Diese Disziplin der Ingenieurwissenschaften gilt als Zukunftsmodell schlechthin, um etwa die Effizienz von Transportsystemen zu verbessern oder medizinische Geräte der nächsten Generation entwickeln zu können. Ein Paradebeispiel für das Zusammenwirken der Mathematiker, Maschinenbauer, Elektrotechniker und Informatiker sind Computersimulationen, um die Strahlenbelastung von Handys für den Menschen zu minimieren und gleichzeitig die Empfangs- und Sprachqualität der Mobilgeräte zu verbessern.
Das Forschungscluster „Smart Interfaces“ (Intelligente Oberflächen) wird im Rahmen des Programms von Bund und Ländern zur Förderung der universitären Spitzenforschung in den nächsten Jahren mit jährlich 6,5 Millionen Euro gefördert. Ferner ist die TU Darmstadt an dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Cluster „Herausbildung normativer Ordnungen“ beteiligt, bei dem die Universität Frankfurt am Main die Federführung hat.
„Mit diesem achtbaren Erfolg unterstreicht die TU Darmstadt ihren Anspruch, zu den besten Technischen Universitäten in Deutschland zu gehören“, sagte TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel. „Unser Abschneiden bei der Exzellenzinitiative bestätigt das große Potential an Forschungsqualität, das uns immer wieder bescheinigt wird: Etwa mit den sehr guten Platzierungen beim Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder durch unsere Zugehörigkeit zu den Top Ten der Universitäten in Deutschland beim Einwerben von Drittmitteln.“ Prömel betonte: „Wir können uns selbstbewusst dem nationalen und internationalen Wettbewerb stellen.“
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